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Couchsurfen und andere Schlachten

Couchsurfen

 

Eine abenteuerliche Reise durch die Gegenwart: Ob auf fremden Sofas beim Couchsurfing, auf Brautschau in der Ukraine, in Guantánamo oder Afghanistan – diese Reportagen führen dorthin, wo wir alleine nie hingekommen wären. Arnon Grünbergs Blick für das absurde Detail stimmt ebenso nachdenklich, wie er erheitert. Die besten Reportagen, ausgewählt von Ilija Trojanow.

Wo bekommt ein so einfallsreicher Romancier wie Arnon Grünberg seine Ideen her? Aus der Wirklichkeit. Sie ist immer noch der beste Stofflieferant, vor allem wenn man sich undercover in die verborgensten Ecken der Welt begibt. Als Couchsurfer war Grünberg unterwegs, als Speisewagenkellner in der Schweiz, als Zimmerjunge in Bayern und als ›embedded journalist‹. Beobachtungen aus Alltag und Weltgeschichte, die nachdenklich stimmen, aber auch erheitern: Arnon Grünbergs untrüglicher Blick für das absurde Detail macht seine Reportagen zu einem ebenso abwechslungsreichen Lesevergnügen wie seine Romane. Ausgewählt von Ilija Trojanow, werden in diesem Band die besten Reportagen vorgestellt.

Arnon Grünberg, geboren 1971 in Amsterdam, lebt und schreibt in New York. Neben allen großen niederländischen Literaturpreisen erhielt er 2002 den NRW-Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Neben seinen literarischen Arbeiten verfasst Arnon Grünberg einen täglichen Blog und ist in den Niederlanden bekannt für seine Kolumnen und Reportagen. In der Auswahl und mit einem Vorwort von Ilija Trojanow sind die besten seiner Reportagen versammelt in dem Band ›Couchsurfen und andere Schlachten‹.

»Arnon Grünberg, einer der erfolgreichsten niederländischen Autoren der jüngeren Generation, ist Spezialist für lädierte Männer und vertrackte Liebesfälle. Mit Witz, Tempo und Tiefgang seziert er Verklemmungen, Verdrängungen und Selbstbetrug seiner Helden, katapultiert sie aus friedlichem Stillstand ins Chaos. Grünbergs Sprache ist lakonisch, seine Ironie subtil und bissig. Versiert spielt er mit Klischees, verpackt Hilflosigkeit in Slapstick.«Welt am Sonntag

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Ilija Trojanow
Herausgegeben von Ilija Trojanow

Verlag: http://www.diogenes.ch

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Pink Hotel – Anna Stothard

Pink Hotel -  Anna Stothard

 

Sommer, Sonne, Kalifornien – sie ist 17, als sie in London vom Tod ihrer Mutter erfährt, die sie nie gekannt hat. Mit einer Handvoll Briefe und Fotos macht sie sich in Los Angeles auf die Suche nach dem Menschen, der ihre Mutter gewesen ist – und findet Unglaubliches sowie ihre erste Liebe. Ein aufregendes Debüt.

Sie ist 17 und gerade von der Schule geflogen, als zu Hause in London das Telefon klingelt: Ihre Mutter Lily ist tot. Lily, von der sie seit ihrer Kindheit nichts mehr gehört hat. Zwanzig Stunden und eine geklaute Kreditkarte später steht das Mädchen im Schlafzimmer ihrer Mutter, im obersten Stock des Pink Hotels in Venice Beach. Unten verebben die Ausläufer der exzessiven Party, die Lilys Totenwache gewesen war. Mit einem Koffer schleicht sie sich aus dem Hotelzimmer. Darin sind nicht nur Lilys Kleider, sondern mehr, als sie zu hoffen wagte: eine Spur in das aufregende Leben ihrer Mutter und zu den Männern, die sie geliebt haben. Ein Sommer in L.A. macht aus der Reise in die Vergangenheit den Beginn eines neuen Lebens und einer großen Liebe.

Aus dem Englischen von Hans M. Herzog und Astrid Arz

Anna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt in London.

»In einem Rutsch gelesen: Liebeskrimi mit Suchtfaktor. Anna Stothard ist ein herzzerreißendes Stück gelungen.«Brigitte

»Es gibt ein gutes Ende. Und das heißt in diesem Fall kein Hollywood-Happy-End. Es ist eines aus dem richtigen Leben. Nicht ganz glücklich, aber auch nicht ganz traurig. Das ist richtig gut gemacht. Nicht nur das Ende, der ganze Roman.«WDR

»Anna Stothard erzählt erfrischend offen und ungeschönt von der Orientierungslosigkeit einer Heranwachsenden. Unter ihrer Feder wird L.A. zu einer perfekten Kulisse für einen David-Lynch-Film, heruntergekommen und morbide, bevölkert mit kuriosen Gestalten.«Die Rheinpfalz

Verlag: http://www.diogenes.ch

Anna Stothard – Die Kunst, Schluss zu machen

Anna Stothard

 

Jemanden verlassen zu können ist eine Kunst, welche die Lektorin Eva Elliot bisher perfekt beherrschte. Doch als im regnerischen Londoner Sommer die mysteriöse Grace auftaucht, ist das, was sie am besten kann, auf einmal unmöglich.

 

Das Ende einer Beziehung – für die meisten Menschen ein trauriger Moment. Nicht so für die junge Londoner Lektorin Eva Elliot. Jede Trennung war für sie eine Befreiung und eine Rückkehr zu sich selbst. Auch mit Luke, der so ganz anders ist als sie, der ihr ein Fremder bleibt und doch so viel Platz in ihrem Leben einnimmt, scheint das Ende bereits absehbar.

Da taucht wie aus dem Nichts Grace auf, und mit ihr scheint sich die Atmosphäre einer ganzen Stadt zu verändern, in der auf einmal merkwürdige Dinge geschehen. Wider Willen fasziniert von Grace, muss Eva entdecken, dass Grace für Luke keineswegs eine Unbekannte ist. Doch einfach zu gehen ist auf einmal gar nicht mehr so einfach …

Anna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt in London.

Verlag: http://www.diogenes.ch/leser/neuheiten/taschenbuecher/08-2013/9783257300192/buch