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Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“

Ein ebenso spannender wie poetischer Roman über die größte aller Sehnsüchte: der nach uns selbst.

Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“ https://pragenturhannover.wordpress.com/2017/03/28/stefan-beuse-das-buch-der-wunder/

SPRING #13 – „The Elephant in the Room“

the elephant in the room

Indien ist ein Land voller Gegensätze – und der von der Globalisierung rasant vorangetriebene wirtschaftliche Wandel hat auch Einfluss auf die Stellung der Frau innerhalb der indischen Gesellschaft. Sozialbeziehungen verändern sich, die Liebesheirat setzt sich durch, Frauen machen Karriere in Wirtschaft, Politik oder Kultur, die Frauenbewegung ist stark. Doch leider gilt das nicht überall in Indien, gerade in den dörflichen Gemeinschaften leiden noch immer Millionen von Frauen unter Repression und Gewalt, wie wir sie aus den Medienberichten kennen.

Acht deutsche SPRING-Zeichnerinnen haben in einer Schriftstellerresidenz nahe Bangalore acht ihrer indischen Kolleginnen getroffen und mit ihnen gemeinsam die aktuelle Ausgabe des Magazins erarbeitet. In den Comics und Zeichnungen erzählen sie vom Leben als Frau in unterschiedlichen Kulturen, von Vorbildern, offenen Fragen, Sexualität, Stolz, Gewalt und Konflikten. Die Geschichten sind unterhaltsam und dramatisch, persönlich und allgemeingültig. Viele von ihnen drehen sich um einen oft ignorierten Zustand, den kaum einer anzusprechen wagt – „The elephant in the room“, wie es im Englischen so schön heißt.

Über SPRING: Jedes Jahr im Sommer erscheint ein neuer Band der Anthologie, der die unterschiedlichsten Arbeiten aus den Bereichen Comic, Illustration und freier Zeichnung zu jeweils einem Thema bündelt. Die Gruppe besteht seit Beginn ausschließlich aus Frauen, darunter Barbara Yelin, Larissa Bertonasco, Line Hoven, Stephanie Wunderlich, Moki und Katharina Gschwendtner, und ist mittlerweile ein solides und wichtiges Netzwerk für Zeichnerinnen in Deutschland.

Mehr Infos: http://www.springmagazin.de/

Verlags: http://www.mairisch.de

Stevan Paul – „Der große Glander“

Der grosse Glander

Der junge Künstler Gustav Glander wird im New York der 1990er-Jahre zum Star der Eat-Art-Bewegung. Seine kulinarisch geprägten Arbeiten und Aktionen sind spektakuläre Inszenierungen und treffen den Nerv der Zeit, Kritiker und Sammler stürzen sich auf die Werke des schweigsamen Deutschen. Doch der Erfolg bereitet Glander Unbehagen. Von einem Tag auf den anderen verschwindet er. Spurlos.

Zwölf Jahre später: Ein Restaurant in Hamburg. Es herrscht Hochbetrieb in Küche und Service. Im Speiseraum sitzt auch der bekannte Kunstkritiker Gerd Möninghaus. Dem kommt einer der anderen Gäste seltsam bekannt vor. Zu spät fällt Möninghaus ein: War das etwa Glander? Als kurze Zeit später bislang unbekannte Skizzen des verschollenen Künstlers in der Redaktion auftauchen, beginnt der engagierte Journalist zu recherchieren. Seine Suche führt ihn von Hamburg nach New York, nach St. Moritz, an den Bodensee und ins Allgäu – und er macht dabei eine überraschende Entdeckung.

Stevan Paul geht in seinem ersten Roman »Der große Glander« der Frage nach, was Essen zur Kunst macht. Er erzählt von der Liebe, vom Heimkommen und von der Freiheit, sich immer wieder selbst neu erfinden zu können. Herausgekommen ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Sorgfalt und das Authentische, eine Liebeserklärung ans Kochen – und ein großer Spaß.

Verlag: http://www.mairisch.de/programm/stevan-paul-der-große-glander/